Eigenheim finanzieren oder mieten und das Kapital in einen ETF-Sparplan stecken: Welcher Weg führt nach einigen Jahren zu mehr Vermögen?
Verglichen werden zwei Haushalte mit demselben Startkapital und denselben monatlichen Ausgaben fürs Wohnen.
Das Eigenkapital fließt in den Kauf. Der Rest von Kaufpreis und Nebenkosten wird über ein Annuitätendarlehen finanziert. Jedes Jahr fallen Rate, Instandhaltung und Hausgeld an. Das Vermögen am Ende ist der Wert der Immobilie abzüglich der Restschuld.
Der Mieter legt das Eigenkapital zu Beginn in einem ETF an. Ist die Miete niedriger als die Kosten des Käufers, investiert er die Differenz zusätzlich. Ist sie höher (zum Beispiel, wenn der Kredit abbezahlt ist), entnimmt er die Differenz aus dem Depot. Sein Vermögen ist der Wert des Depots.
Die Ergebnisse reagieren stark auf die Annahmen, vor allem auf Wertsteigerung, ETF-Rendite und Mietniveau. Spiel ruhig mehrere Varianten durch – genau dafür ist der Rechner da.